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Ostsee

Raps und Segler in der Kieler Bucht

Rapswogen bei Dänisch-Nienhof

Leuchtturm Kiel, Raps und Segler

Bäume und sonnige Eckernförder Bucht

Bäume und Sandbank im Sonnenlicht

Sonnige Landschaft bei Behrensdorf

Sonnige Hohwachter Bucht

Leuchtturm und Dünen bei Behrensdorf

Leuchtturm Neuland und Ostsee im Frühling

Behrensdorfer Binnensee und Ostsee zur Rapsblüte

Seebrücke und Strand von Binz an einem Sommermorgen

Morgens am Strand von Binz

Steilküste und Brandung vor Ahrenshoop

Leuchtende Sandbänke und Kreidefelsen

Sonnenuntergang bei Sassnitz auf Rügen

Strandkörbe und Buhnen in Wustrow bei Sturm

Sommerliche Wellen der Ostsee bei Wustrow

Winterliche Bäume im Abendrot in Boltenhagen

Vier Winterbäume im Abendrot in Boltenhagen

Meerforellenangler im Abendlicht vor Boltenhagen

Findlinge in der Ostsee vor Boltenhagen

Großer Baum oberhalb der Kreidefelsen auf Rügen
Zu meiner fotografischen Arbeit an der Ostsee
Die Ostsee bildet einen anderen fotografischen Rahmen als die Nordsee. Sie wirkt insgesamt ruhiger, weniger rau und stärker geprägt von festen Strukturen.
Orte wie die Kieler Bucht, Fehmarn, Timmendorfer Strand, Fischland-Darß oder Rügen stehen dabei für unterschiedliche Landschaftsformen, die sich auf vergleichsweise engem Raum abwechseln.
Küstenlinien, Steilufer, Strände und bewaldete Abschnitte schaffen eine größere landschaftliche Vielfalt.
Das Licht an der Ostsee ist oft gleichmäßiger und hält länger an. Veränderungen geschehen langsamer, Stimmungen bauen sich auf, statt abrupt zu kippen. Farbigkeit spielt hier eine größere Rolle. Wasser, Himmel und Land treten klarer voneinander getrennt auf, Übergänge sind weniger flüchtig und somit besser zu erkennen.
Im Gegensatz zur Nordsee fehlen die Gezeiten als formgebendes Element. Der Raum bleibt stabiler, Wasserstände verändern sich kaum. Fotografisch verlagert sich der Fokus dadurch weg von temporären Situationen hin zu Komposition, Linie und Fläche. Wiederkehrende Standpunkte, ruhige Bildaufteilungen und bewusste Reduktion gewinnen an Bedeutung.
Ich arbeite an der Ostsee häufig mit längeren Phasen der Beobachtung. Nicht der eine kurze Moment steht im Vordergrund, sondern die allmähliche Verdichtung einer Stimmung.
Kleine Veränderungen im Licht, im Himmel oder auf der Wasseroberfläche werden wichtiger als der sichtbare Wechsel des Raums.
Meine Meeresbilder von der Ostsee zeigen deshalb oft einen stilleren Küstenraum. Weniger dramatisch, aber vielschichtig – geprägt von Ruhe, Struktur und einer anderen Form von Dauer.


