Alte Seebrücke in Heikendorf im Abendschnee

Alte Seebrücke in Heikendorf im Abendschnee

Die Seebrücke von Altheikendorf mit Schnee auf den Findlingen der Uferbefestigung des ...
Altheikendorf und Schwedenfähre<br>EDITION | KLEINE MEERESBILDER

Altheikendorf und Schwedenfähre
EDITION | KLEINE MEERESBILDER

Das Ufer von Altheikendorf und die Kiel-Göteburg-Fähre der Stenaline im Abendrot nach ...
Findlinge vor dem U-Boot-Ehrenmal Möltenort

Findlinge vor dem U-Boot-Ehrenmal Möltenort

Die Kieler Förde im letzten Licht des Abends zwischen dem U-Boot-Ehrenmal-Möltenort und ...
Winterweite in der Probstei

Winterweite in der Probstei

Durch die dichten Schneewolken bricht das warme Sonnenlicht des Abends hervor – es haucht ...
Winterliches Abendlicht bei Heikendorf

Winterliches Abendlicht bei Heikendorf

Die dichte, dunkle Wolkendecke reisst auf und das warmen Licht des Abends zeigt sich über ...
Winterknick unter blauen Himmel

Winterknick unter blauen Himmel

Hinter einem winterlichen Knick an der Kieler Förde, beleuchtet die Sonne die Spitzen ...
Winterfeld im Licht des späten Namittags bei Heikendorf

Winterfeld im Licht des späten Namittags bei Heikendorf

Der warm leuchtende Himmel der Wintersonne und die kahlen dunklen Bäume an der Kieler ...
Winterfeld an der Kieler Förde

Winterfeld an der Kieler Förde

Die kahlen dunklen Bäume des Winters an der Kieler Förde zwischen Heikendorf und ...
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Zu meiner fotografischen Arbeit an der Ostsee

Die Ostsee bildet einen anderen fotografischen Rahmen als die Nordsee. Sie wirkt insgesamt ruhiger, weniger rau und stärker geprägt von festen Strukturen.
Orte wie die Kieler Bucht, Fehmarn, Timmendorfer Strand, Fischland-Darß oder Rügen stehen dabei für unterschiedliche Landschaftsformen, die sich auf vergleichsweise engem Raum abwechseln.
Küstenlinien, Steilufer, Strände und bewaldete Abschnitte schaffen eine größere landschaftliche Vielfalt.

Das Licht an der Ostsee ist oft gleichmäßiger und hält länger an. Veränderungen geschehen langsamer, Stimmungen bauen sich auf, statt abrupt zu kippen. Farbigkeit spielt hier eine größere Rolle. Wasser, Himmel und Land treten klarer voneinander getrennt auf, Übergänge sind weniger flüchtig und somit besser zu erkennen.

Im Gegensatz zur Nordsee fehlen die Gezeiten als formgebendes Element. Der Raum bleibt stabiler, Wasserstände verändern sich kaum. Fotografisch verlagert sich der Fokus dadurch weg von temporären Situationen hin zu Komposition, Linie und Fläche. Wiederkehrende Standpunkte, ruhige Bildaufteilungen und bewusste Reduktion gewinnen an Bedeutung.

Ich arbeite an der Ostsee häufig mit längeren Phasen der Beobachtung. Nicht der eine kurze Moment steht im Vordergrund, sondern die allmähliche Verdichtung einer Stimmung.
Kleine Veränderungen im Licht, im Himmel oder auf der Wasseroberfläche werden wichtiger als der sichtbare Wechsel des Raums.

Meine Meeresbilder von der Ostsee zeigen deshalb oft einen stilleren Küstenraum. Weniger dramatisch, aber vielschichtig – geprägt von Ruhe, Struktur und einer anderen Form von Dauer.

meeresfoto.de