Willkommen > Meeresbilder – Gesamtübersicht > Ostsee
Ostsee

Holnis im rötlichen Tageslicht

Tote Bäume Nachts vor Holnis

Heimkehr in die Förde

Bug der Alexandra in Flensburg
EDITION | KLEINE MEERESBILDER

Alter Schiffsbug mit Klüvernetz
EDITION | KLEINE MEERESBILDER

Sommermorgen am Sehlendorfer Strand

Dünengras und Ostseeblau am Abend

Vereister Knick in der Probstei in Laboe

Seevögel im Abendrot über der Kieler Förde

Marine-Ehrenmal in Laboe im Abendlicht

Findlingsbuhne in Laboe im Sonnenschein

Dünengras und Ehrenmal im Sonnenuntergang

Dünengras im Gegenlicht des Sonnenuntergangs

Dünen und Sandretter im Abendlicht

Dünen in Laboe im Sonnenuntergang

Von der Ostsee ausgewaschene Baumwurzel

Gestürzte Bäume in der Ostsee vor Brodten

Findlinge am Ostseestrand vor Brodten

Bäume im Winter vor sonnigen Wolken

Badebrücke zur Ostsee in Brodten

Schleswig-Holstein-Flagge auf Badesteg im Sturm
Zu meiner fotografischen Arbeit an der Ostsee
Die Ostsee bildet einen anderen fotografischen Rahmen als die Nordsee. Sie wirkt insgesamt ruhiger, weniger rau und stärker geprägt von festen Strukturen.
Orte wie die Kieler Bucht, Fehmarn, Timmendorfer Strand, Fischland-Darß oder Rügen stehen dabei für unterschiedliche Landschaftsformen, die sich auf vergleichsweise engem Raum abwechseln.
Küstenlinien, Steilufer, Strände und bewaldete Abschnitte schaffen eine größere landschaftliche Vielfalt.
Das Licht an der Ostsee ist oft gleichmäßiger und hält länger an. Veränderungen geschehen langsamer, Stimmungen bauen sich auf, statt abrupt zu kippen. Farbigkeit spielt hier eine größere Rolle. Wasser, Himmel und Land treten klarer voneinander getrennt auf, Übergänge sind weniger flüchtig und somit besser zu erkennen.
Im Gegensatz zur Nordsee fehlen die Gezeiten als formgebendes Element. Der Raum bleibt stabiler, Wasserstände verändern sich kaum. Fotografisch verlagert sich der Fokus dadurch weg von temporären Situationen hin zu Komposition, Linie und Fläche. Wiederkehrende Standpunkte, ruhige Bildaufteilungen und bewusste Reduktion gewinnen an Bedeutung.
Ich arbeite an der Ostsee häufig mit längeren Phasen der Beobachtung. Nicht der eine kurze Moment steht im Vordergrund, sondern die allmähliche Verdichtung einer Stimmung.
Kleine Veränderungen im Licht, im Himmel oder auf der Wasseroberfläche werden wichtiger als der sichtbare Wechsel des Raums.
Meine Meeresbilder von der Ostsee zeigen deshalb oft einen stilleren Küstenraum. Weniger dramatisch, aber vielschichtig – geprägt von Ruhe, Struktur und einer anderen Form von Dauer.



