Fest verankert im endlosen Tanz der Gezeiten ragt der Dalben aus dem Wasser, umwunden von schweren Tauen, die sich wie schwarze Schlangen um das verwitterte Holz winden.
Die Zeit hat Spuren hinterlassen – raue Oberflächen, moosgrüne Ablagerungen, vom Salzwasser gezeichnete Kanten.
Zwischen den Pfählen hängt eine Wasserstandsanzeige, ein stummer Chronist des stetigen Wandels. Zahlen und Linien messen, was nicht zu bändigen ist – das Kommen und Gehen des Meeres, das Ringen zwischen Ebbe und Flut.
Die Kontraste zwischen der warmen Patina des Holzes und dem kalten Blau der Wellen erzeugen eine besondere Modeliereung der Formen. Licht und Schatten schaffen eine Welt aus Details, jede Maserung, jede Faser spricht von vergangenem Sturm, ruhigem Morgen und der stillen Beständigkeit, mit der dieser Dalben das Wasser durch Jahrzehnte hindurch begleiten.
Das Meer lebt, und er steht immer noch. Ein Bild von Zeit, Kraft und dem ewigen Rhythmus der Natur.







