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Ostsee

Steinstrand an der Geltinger Birk

Regen und Spinnennetz in Schleimünde

Reet an einem trüben Tag in Schleimünde

Strandkorb und Möwe in Großenbrode

Großenbrode an einem Sommerabend

Dom von Schleswig unter Wolken

Holmer Friedhof in Schleswig

Kurz vor dem Morgenregen an der Schlei

Die Schlei bei Schleswig am frühen Morgen

Segeln am Vormittag im Sonnenlicht

Historische Segelboote und Segelschiffe

Raddampfer „Freya“ in der Kieler Hörn

Leuchtturm Friedrichsort und Segler im Sommerwind

Kieler Hörnbrücke zur Weihnachtszeit

Friedrichsorter Leuchtturm und Heikendorfer Adler

Die Göteburgfähre zur Weihnachtszeit in Kiel

Winterabend vor Heidkate
SHMF-JAHRESMOTIV 2017

Vormittagswellen bei Heidkate

Sturmfahrt auf der Kieler Förde

Später Abend über Kiel | 35 x 105 cm
Zu meiner fotografischen Arbeit an der Ostsee
Die Ostsee bildet einen anderen fotografischen Rahmen als die Nordsee. Sie wirkt insgesamt ruhiger, weniger rau und stärker geprägt von festen Strukturen.
Orte wie die Kieler Bucht, Fehmarn, Timmendorfer Strand, Fischland-Darß oder Rügen stehen dabei für unterschiedliche Landschaftsformen, die sich auf vergleichsweise engem Raum abwechseln.
Küstenlinien, Steilufer, Strände und bewaldete Abschnitte schaffen eine größere landschaftliche Vielfalt.
Das Licht an der Ostsee ist oft gleichmäßiger und hält länger an. Veränderungen geschehen langsamer, Stimmungen bauen sich auf, statt abrupt zu kippen. Farbigkeit spielt hier eine größere Rolle. Wasser, Himmel und Land treten klarer voneinander getrennt auf, Übergänge sind weniger flüchtig und somit besser zu erkennen.
Im Gegensatz zur Nordsee fehlen die Gezeiten als formgebendes Element. Der Raum bleibt stabiler, Wasserstände verändern sich kaum. Fotografisch verlagert sich der Fokus dadurch weg von temporären Situationen hin zu Komposition, Linie und Fläche. Wiederkehrende Standpunkte, ruhige Bildaufteilungen und bewusste Reduktion gewinnen an Bedeutung.
Ich arbeite an der Ostsee häufig mit längeren Phasen der Beobachtung. Nicht der eine kurze Moment steht im Vordergrund, sondern die allmähliche Verdichtung einer Stimmung.
Kleine Veränderungen im Licht, im Himmel oder auf der Wasseroberfläche werden wichtiger als der sichtbare Wechsel des Raums.
Meine Meeresbilder von der Ostsee zeigen deshalb oft einen stilleren Küstenraum. Weniger dramatisch, aber vielschichtig – geprägt von Ruhe, Struktur und einer anderen Form von Dauer.




